Ich fand die Welt in tausend Worten
und schrieb sie nieder in die Zeit.
Wo Leben sich im Licht verloren
scheint selbst die Furcht zur Flucht bereit.

Ich suchte mich in tausend Leben
und fand doch keine Spur von Licht.
Der Horizont scheint nachzugeben
wo selbst das Nichts in sich zerbricht.

Der Traum ist alt - und doch nicht klar;
der Tag ist fern zugleich ganz nah.
Wo Fragen tausendfach gestellt,
wo Dasein zu sich selbst zerfällt
wo leise weinend, resigniert
die Hoffnung stirbt, in sich erfriert.

Wo jeder Rückblick 'Zukunft' heißt;
Wo jeder Weg nach vorne weist;
Wo selbst das Licht des Lebens welkt
und wortlos in die Leere fällt
ist tausend eins, und Alles Zeit:
zu tief, zu fern, zu kalt, zu weit.